Pornsville

Samstag, 4. März 2006

PORNSVILLE REVISITED und/oder NO CANDY LIKE ANDY

Liebe gay-gratis-sex-clips und "Bareback Mountain"-Googler!
Auf dieser Seite werdet Ihr nicht fündig. Geht zu Skeezy.com. Oder kauft/mietet Euch eine DVD, denn auch der Pornobranche geht es schlecht, und dadurch, dass Ihr Euch gratis befriedigt, macht Ihr es auch nicht besser.
Ihr könnt ja nochmal hierher zurückkommen, wenn ihr Eure dringlicheren Triebe abgefertigt habt.
See you around.

cowboy

Über Andy´s Cowboys erfahren wir bei www.imdb.com folgendes:

"In the wild wild west, Ramona Alvarez and her perpetually stoned nurse run into five gay cowboys. The seven members of the party desire a handsome male drifter, except for the transvestite sheriff, who can't be bothered about anything but his outfit. All hot & bothered at this point, the cowboys rape Ramona, who subsequently has sex with the drifter and, in the afterglow of sex, wants to form a suicide pact with him. The drifter rejects her new desire and rides off into the sunset with another man."

Ich drück jedenfalls schon mal Ang Lee das Däumchen! Hulk the Oscars Ang!

Mittwoch, 14. September 2005

GLAMOURDICK IN PORNSVILLE, TEIL 666 Where Glam attacks the Satanical Scriptwriter

Der zweite Dreh findet an einer schrecklichen Location in Weißensee statt – der "Fotofabrik", der man ansieht, dass hier hauptsächlich ein Genre produziert wird: Hardcore. Man sieht es nicht nur - man kann es förmlich riechen... Zur Mittagszeit stellt der Dick fest, dass sein Portemonnaie weg ist. Mit Bargeld, allen Karten, Ausweisen, Führerscheinen. Die ausführende Produktion zeigt wenig Mitleid, ich glaube sogar das eine oder andere hämische Lächeln zu sehen. Dolly und ich spekulieren, wer der Dieb wohl sein könnte – ist er unter den Darstellern (die wir beide mögen) zu vermuten? Ausgeschlossen. Der Pizzaboy? Es kann nur der teuflische Kameramann sein, der auch noch ganz demonstrativ sein eigenes Portemonnaie auf dem Tisch liegen lässt. Das Schwein.
Neben den üblichen Sex-Simulations-Sequenzen muss die Queen heute auch den Einspieler für eine einzigartige Rubrik abdrehen: die Anmoderation der Erotik-Clips, die die Darsteller in ungestörter Soft-Action zeigen. Der „Drehbuchautor“ hat wunderbare Geschichten für diese Moderationen geschrieben:
„Es war einmal ein Manager, der nach einem gestressten Arbeitstag endlich in seinem Hotelbett die Beine hochlegen und nach dem Pagen klingeln kann...“ Die Texte sind allerdings auch nicht peinlicher als die Erotik-Clips, die darauf folgen.
Als Dialogue-Coach schlägt der Dick eine Textänderung vor. Anstatt „Hallo meine Lieben, hier ist wieder Eure Porno-Queen mit ihrer schwulen Märchenstunde“ (!) ändern wir minimal: „Und wenn Ihr dachtet, es könnte nicht mehr schlimmer kommen, dann muss ich Euch enttäuschen, denn jetzt liest die Buster auch noch Märchen vor“. Endlich haben wir den perfekten Ton für die perfide Show gefunden. Von nun an wird hardcoremäßig improvisiert und ironisiert.
Die Produktion ist not amused. Der „Drehbuchautor“ schürzt ob der methodischen Improvisation die Lippen und hebt bei jedem Abweichen von seinem Text den Finger.
„Es dauert viel zu lange, wenn ihr den Text ändert und dann auch noch einprobt. Wir hatten erwartet, dass die Queen ihren Text drauf hat.“
„Vorsicht Freundchän!“ Der Kameramann duckt sich.
„Und wir hätten einen Text erwartet, bei dem man nicht unfreiwillig lachen muss. Und zwar nicht erst einen Tag vor dem Dreh.“ Ich bin Dialogue-Coach, ich darf das sagen.

Als ich nach Hause komme klebt an meinem Briefkasten ein Zettel mit der folgenden Notiz in einer optimistischen Frauenhandschrift:
„Hallo Glamourdick, ich habe DeinPortemonnaie gefunden. Du kannst es in der XY-straße abholen.“
Meine Erleichterung wird durchsetzt von feinen Fäden Schuldgefühls dem Kameramann gegenüber, die ich zu einem Zopf flechte, abschneide, und in den Papiermüll werfe, der praktischerweise direkt unter den Briefkästen steht.

Mittwoch, 31. August 2005

GLAMOURDICK IN PORNSVILLE, Teil 4 + 5

Kaum, dass man nicht mehr zwanghaft unter Beweis stellen musste, dass Glamourdicks Softporno-Kandidatenauswahl entsetzlich war, wurden einige der ursprünglich angefragten, dann gedissten Darsteller wieder ins Boot geholt. Was Glam und die Queen freute, denn während der Vorgespräche waren in einigen Fällen beidseitige Sympathien festgestellt worden. Insbesondere in dem Zeitraum, in dem Unklarheit über die Engagements herrschte, war Glam täglich mehrfach in Telefonkontakt mit seinen Buster-Boys, zarte Freundschaftsknospen sprossen. Beim Foto-Shooting für die Matrosen-Chanteuse stand er zwei der Boys das erste Mal persönlich gegenüber und war mittlerweile froh, ihnen auch einen Job für´s Feuilleton an Land gezogen zu haben. Ein Dritter der Darsteller (und auch der allererste Bewerber für den Hardcore-Job) lebte in der Straße in der das Büro der Plattenfirma war, in der Glam hauptberuflich tätig war. Geraume Zeit lang kam Glam in den Genuss, mit attraktiven gut gebauten Männern durch den Bergmann-Kiez zu flanieren und sich über Sinn und Zweck von Pornografie, Buddha, Hunde und Kunst auszutauschen. Die Queen hatte einmal gesagt „Für mich war Porno das gleiche wie Punk. Rebellion“. Und auch Glams Einstellung zur Pornografie war (und ist ungetrübt): eine radikale Unterhaltungsform, die es den Darstellern ermöglicht, ihr Ego dadurch zu befriedigen, dass unzählige Menschen im Dunkeln Hand an sich legen. „All those faces out there in the dark...“ And all those erections, auf welche Norma Desmond nicht eingegangen ist.

Teil 5

Der erste Drehtag kam. Und mit ihm der erste laute Krach. Die Produktion hatte einen Kameramann aufgetrieben, der nicht nur wenig Ahnung sondern auch ein äußerst unangenehmes Wesen besaß – alles Konditionen, unter denen sich im Notfall arbeiten lässt. Doch er beging zwei Sünden: er maßregelte die Queen vor dem gesamten Team und er machte ein beschissenes Licht. Das ging beides nicht. Schon eine der Sünden wäre zuviel gewesen. Aus dem Borchardt gingen nach Drehschluss SMS-Bombardements an die Produktion, dass es Tote geben würde, wenn dieser Mensch es am nächsten Tag wagen würde, auch nur ein Wort an die Queen zu richten. Aber ich nehme vorweg...
Am ersten Drehtag drehten wir mit einem Pornoprofi aus Frankfurt am Main. Die Interviews verliefen locker, spaßig und für alle Beteiligten zufrieden stellend. Dann jedoch kam der Dreh, der uns in punkto Absurdität auf die folgenden Drehtage einstimmen sollte. Im Fitnessbereich eines Hotels, bei dem man nicht eben von Weltklasse sprechen kann, trafen der Pornoprofi und der Pornoneuling (ein Franzose mit ungewaschenem Haar) aufeinander und sollten unter Verwendung der vorhandenen Fitnessgeräte Sex simulieren. Dem Umstand entsprechend, dass verärgerte Hotelgäste lautstark Einlass ins Gym begehrten und die Dreharbeiten mehrfach unterbrochen werden mussten, verlief der Dreh recht gut. Erstmals in seinem Leben war der Dick anwesend, während ein Filmteam zwei Männer beim Simulieren des Geschlechtsaktes in diversen Positionen filmte. Kaum, dass sich beide Darsteller entkleidet hatten, begann der Pornoprofi damit, mit seinem Glied zu spielen und auf diesem Wege in kürzester Zeit eine stattliche Erektion zu produzieren. Erwähnte ich, dass wir ein SOFT-Format drehten? Dreh und Angelpunkt (bzw. Achse) in der Unterscheidung zwischen Erotik und Pornografie ist die männliche Erektion. Verboten, verboten, verboten. Doch niemand schien sich zu trauen, den Profi auf die Erektionsproblematik aufmerksam zu machen und so blieb es Aufgabe des Kameramannes, durch geschickt gewählte Einstellungen den Ständer zu verstecken und Erotik zu definieren.
Während die Darsteller nun verschiedene Stellungen vorführten, war es die Aufgabe der Queen, scharfsinnige Fragen über die Fähigkeiten des Newcomers an den Profi zu stellen, der immer noch über eine beachtliche Erektion verfügte, die sich partout nicht aus der Ruhe bringen ließ, nicht einmal durch die Anwesenheit einer Frau beim (vermeintlichen) Vollzug des homosexuellen Geschlechtsaktes. Da der französische Anfänger nur „Ja“ und „Nein“ auf Deutsch konnte, sparte man komplexere Fragen aus. Immerhin konnte er freundliche lächeln und machte nicht den Fehler, beim Pornokuss sichtbar an der Zunge des Gegenübers zu lutschen. Allerdings beging er eine andere klassische Porno-Sünde: er behielt die Socken an. Der Drehtag endete mit dem Dreh eines Erotik-Clips, bei dem die Anwesenheit weder für den Dialogue Coach, noch die Porno-Queen erforderlich war. Gut so –denn der Kameramann hätte keine weitere Stunde überlebt (siehe oben). Zwischen SMSen aus dem Borchardt wollte der Dick, dem ja die Pornografie ein neues weites Feld war, eine Frage beantwortet wissen.
„Sag mal – ist es eigentlich üblich, dass männliche Darsteller sich auch in Drehpausen fortwährend den Penis steifhalten?“
(Denn insbesondere ein Bild geht dem Dick von diesem ersten Drehtag nicht mehr aus dem Kopf: der männliche Porno-Profi – in der rechten Hand seine Erektion, in der linken ein Käseschnittchen, wie er sich bei der Queen nach ihren Hunden erkundigt.)
„Ich habe mich auch gewundert – zumindest beim Essen hätte er ihn aus der Hand nehmen können...“

Montag, 29. August 2005

GLAMOURDICK IN PORNSVILLE, Teil 3

Lesen Sie heute: viel Drama, wenig Sex.



Binnen weniger Wochen und nach zähem Ringen um jeden Beteiligten (es waren immerhin 6 TV- und Pornowillige, gut bestückte, attraktive, nicht uneloquente Homosexuelle aufzutreiben), lag eine Endauswahl von Kandidaten vor, die zunächst von der ausführenden Produktionsfirma komplett verworfen wurde. Erster Unwille zwischen den Format-Erfindern und den Umsetzern wurde laut. Der Fernsehsender bestand auf einen 15minütigen Piloten, der den geplanten Drehverlauf nicht nur störte, sondern umwarf. Durch den neuen Zeitplan musste der Plan, parallel einen Hardcore-Porno zu drehen, verworfen werden. (Außerdem waren erst 6 willige Akteure gefunden worden – zuwenig schon für einen Porno.) Das formelle Konzept der Sendung, von der man nun als Show sprach, ging ebenfalls in die versierten Hände der ausführenden Produzenten, wo es mehreren Vergewaltigungen unterzogen wurde, was Dick und die Queen allerdings erst zwei Tage vor Drehbeginn erfuhren, denn solange brauchten die Produzenten für die Erstellung des (einseitigen) „Drehbuches“.
Wenn der Pilotdreh noch halbwegs harmonisch verlief – ein Interview mit dem Darsteller Leeroy verlief amüsant, interessant und spritzig – entpuppte sich schnell, dass zwischen Produktion und Redaktion (denn dies war zu diesem Zeitpunkt noch Glams Job) keine gute Stimmung zu erzeugen war. Nach zufriedener Abnahme des Produktes durch den TV-Sender bekam Glam einen Telefonanruf, in dem er erfuhr, dass er seinen Job los war. Sauer, aber nicht völlig unerleichtert rief er die Queen an.
„Die haben mich rausgekantet.“
„Wenn die Dich nicht wollen, mach ich auch nicht mit.“
Es sind solche Momente, in denen dem Dick das Herz aufgeht.

Der ganz frisch entstandene Diskussionsrahmen ermöglichte es Glam, an der Produktion weiter zu arbeiten. In der Funktion als Dialogue-Coach für die Porno-Queen. Und weil seine Verhandlungsposition ausgesprochen günstig war( „Ohne mich keine Queen“), nahm er freudvoll die neue Position ein. Unter der Voraussetzung, dass er das gleiche Gehalt beziehen würde wie als Redakteur. Obwohl die Produktionsfirma zustimmte, war sie nicht glücklich über diese Konditionen.
„Das neue Konzept ist Schrott, aber wenn wir es nicht verantworten müssen, was soll´s? Hauptsache die zahlen pünktlich.“ Ein weiterer Fall von zu früh gefreut.
Hatte ich erwähnt, dass es der Produktion keineswegs behagte, einem Dialogue-Coach, (der in den folgenden Drehtagen ausserdem gratis als Spin-Doctor für die grottigen Moderationen in Erscheinung treten sollte) ein Honorar zu bezahlen, dass dem Erzähler noch rückblickend ein süffisantes Lächeln auf die Lippen zaubert? Ja, ich hatte es erwähnt. Aber die Wiederholung macht aus emphatischem Grunde Sinn.

Note by the author: Mit den Erektionen (und einigen weiteren Details) geht´s übrigens los in Teil 5. Aber vielleicht poste ich morgen einfach Teil 4 bis Teil 4, 8 damit die Penis-Googler auf ihre Kosten kommen (und ihnen die Erektion im Hals stecken bleibt). Wenn ich gewusst hätte wie lang das Porno-Beichten-Ding wird (sorry, no pun), hätt ich´s mir vielleicht überlegt. Aber nur vielleicht.

Samstag, 27. August 2005

GLAMOURDICK IN PORNSVILLE, Teil 2

Da mein Blogcounter mir gerade beweist, dass es auch wochenends Menschen auf diese Seite verschlägt, stell ich mal meine Porno-Sequel rein.

In Kontakt mit schwuler Porno-Produktion war Glamourdick schon früher gekommen. Als die Porno-Queen für ihr Imperium eine Serie tschechisch produzierter Filme aufkaufte und für den deutschen Markt aufbereitete, stand er beratend zur Seite. Seine erste Empfehlung an die Grafikabteilung: „Alle schlaffen Geschlechtsteile runter vom Cover“. Gesagt, getan – doch entpuppte sich die Fotoauswahl mit erigierten Gliedern als eingeschränkt – eine Tatsache, die berechtigte Zweifel an der Zweckorientierung des Filmmaterials aufkommen ließ, die sich bei späterer Ansicht der Filme bestätigten. Glamourdick nahm ebenfalls die Gelegenheit wahr, die Titel zu ändern. Aus „Schwanzparty am Titisee“ wurde „Anal Ecstasy“, aus „Rosettendschungel“ „Boy Fuck Inferno“

(auf diesen Titel ist er heute noch stolz, auch wenn die Grafik des Covers keinesfalls die Qualität des Titels spiegelt, sondern eher das Elend, das dort pornografisch Ausdruck findet). Weder war der Dick je bei einem Dreh, noch bei der Post production anwesend gewesen – geschweige denn hatte man ihn je mit einem schwulen Porno-Casting betreut. All dies änderte sich im Sommer 2003, der mehr denn alle anderen erlebten Sommer unter der Devise stand, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Doch nicht nur kam das Angenehme mit dem Nützlichen zusammen, sondern auch das Pornografische mit dem Feuilletonistischen.
Deus ex machinesk trat ein privater, verschlüsselter Fernsehsender auf den Plan und bekundete Interesse an dem schwulen Porno-Projekt. Man könne doch eine Soft- und eine Hardcore-Fassung drehen, so dass jeder Verklemmtheitsgrad auf seinen Geschmack käme. Dem Sender ging es hauptsächlich darum, sein Erotikprogramm mit dem Namen der Queen aufzuwerten und so verkaufte man den gewillten Fernsehmachern noch flugs ein einstündiges Porträt über die Diva – Buch, Regie Glamourdick, Produktion: die Queen.
Da das ursprünglich geplante Projekt jetzt noch ungemein kostengünstiger ausfallen würde („das Fernsehen zahlt ja!“), war die Freude bei Queen und Glam zunächst groß. Dass eine fremde Produktionsfirma letztlich ihr Format umsetzen sollte, stieß ihnen zunächst nicht unangenehm auf. Dies sollte sich ändern.
Da Glamourdick zu jenem Zeitpunkt hauptberuflich ein Plattenlabel leitete, dessen Inhaberin eine beachtliche Feuilleton-Karriere hingelegt hatte und im Sommer 2003 auf der Suche nach jungen Männern für ein Plakatmotiv war, das sie selbst inmitten einer Schar attraktiver Matrosen zeigen sollte, war es dem Dick möglich, während seiner von der Chanteuse bezahlten Arbeitszeit auf Gayromeo, Gaydar und Sixpackparty zu cruisen, um willige Matrosen für die kurz bevorstehenden Fotosession zu rekrutieren.



Gleich zwei der Matrosen (die knutschenden) landeten kurzerhand im Pornoprojekt, aus dem zu diesem Zeitpunkt längst ein TV-Projekt geworden war. Der Dick ist bekannt für seine interdisziplinäre Vorgehensweise, die besagten Matrosen Leeroy und Lance für ihre Multifunktionalität – gestern noch auf dem Plakat, heute schon in Ihrer schwulen Casting-Show! Hätte der Dick gewusst, was auf die beiden zukommt – er hätte sie nie gefragt. Wenn Cazzo wirklich glaubt, sie seien die ersten, die mit Gemüse arbeiten, Irrtum.

Freitag, 26. August 2005

GLAMOURDICK IN PORNSVILLE, Teil 1

Jetzt, wo der Begriff des "Posaftes" in der Blogosphere etabliert ist, fühle ich mich auf den Plan gerufen. Da meine Porn-Beichte umfangreich ist, gibt´s sie als Mehrteiler, wie von der Piratin angeregt.

Wir schreiben den Sommer 2003. Das ist in etwa die Zeit, in der der Glamourdick zum Glamourdick wird und das kommt nicht von ungefähr. Zunächst einmal benötigt der Dick ein Pseudonym für einen beliebten schwulen Dating-Server und da ihm Glamourpuss zu pussig ist, wird der GlamourDick geboren. Sein Geschlechtsteil pseudonymisch zu ironisieren (oder ironisch zu pseudonymisieren) hat jedoch mehr als ein simples Wortspiel zum Ursprung. Der Dick blickt im Sommer 2003 auf eine mehrjährige Zusammenarbeit mit einer Porno-Queen zurück, doch war die Zusammenarbeit bis dato hauptsächlich öffentlichkeitsdienstlich. PR, PR, PR Dahlings.
Im Rahmen der Public Relations landet der Dick eines Tages mit der Queen bei einer Veranstaltung im Schwulen Museum, Berlin. In einer penetrierenden Podiumsdiskussion unterhält sich die Queen mit schwulen Pornomachern und einer Theaterschauspielerin über (echten, d.h. ungefaketen) Sex im Film. Nach der Veranstaltung und einem Besuch im Schwulen Museum, in dem eine steife, dicke, riesige Mappe gefüllt mit Bewerbungsschreiben von Porno-willigen potentiellen Cazzo-Darstellern ausliegt, sitzen die Porno-Queen und der Dick bei zwei Latte Macchiato mit Aldi-Süßstoff im Bica am Chamissoplatz zusammen.
„Das hätte ich nicht gedacht, dass es so viele potentielle schwule Darsteller gibt.“
„Habt Ihr eigentlich schon schwule Filme produziert?“
Die filigrane Blondine (Kleidergröße 32-34) mit dem üppigen Busen, der in ein knapp geschnittenes Versace-Oberteil gedrängelt wurde, schüttelt den Kopf. „Bislang haben wir schwule Filme nur eingekauft und weiter vertrieben.“
Auch der Dick nippt an seinem Latte und schaut die Blondine bedeutungsschwanger an, sie rührt unterdes konzentriert in ihrem Kaffeeglas, doch die Saccharin-Tablette wird sich nicht lösen: sie ist im Schaum gefangen.
„Es scheint ja wirklich viele interessierte Amateure zu geben.“
„Im Grunde müsste man die doch nur zu nem Casting einladen und die Kamera draufhalten.“
„Wie Deutschland sucht den Superstar.“
„Und mit den Gewinnern dreht man dann die nächste Staffel.“
Und aus dieser in ihrer Schlichtheit brillanten Idee soll ein vierteiliges (zählt man den Piloten mit) Soft-Machwerk von entlarvender Lächerlich- und zwanghafter Peinlichkeit entstehen, über dessen weiterlaufende Entstehungs- und Umsetzungsgeschichte die Queen und der Dick heute noch in alles andere als Ekstase geraten.

Tell me the truth

"It has been said, by someone far wiser than myself, that nobody is boring who is willing to tell the truth about himself. To narrow this down further, someone equally wise said that the things that make us ashamed are also the things that make us interesting." Douglas Coupland, "Eleanor Rigby".

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