GLAM GEHT EINEN SCHRITT NACH VORNE
Eine hatte ich ja noch im Ärmel. "Die nehmen sie, wenn sie das Gefühl haben, dass sie sie gut brauchen könnten. Sei es, dass Sie merken, dass Sie weitermachen möchten oder auch, wenn Sie ein Resumee ziehen möchten."
Therapiestunde. Nicht irgend eine Pille. Und gestern war es dann soweit. Ich dachte, das passt ganz gut jetzt, mit dem neuen Job, der mich in alte und neue Schwierigkeiten bringt. Dem Druck und Stress, dem ich mich aussetze und der nach wie vor Symptome produziert. Und gemeinsam stellten wir fest, dass seit meinem letzten Besuch neun Monate vergangen sind. In denen habe ich sie allerdings oft im Ohr gehabt, die Fragen, die sie mir stellen würde betreffs der Gefühle, Einschätzungen und Zweifel, die ich habe. Und die die Vorzeichen verändert haben, die vor meinem Blick auf die Welt stehen.
"Das freut mich sehr, Herr Dick, dass jetzt alles so gut läuft. Ich hatte schon die Befürchtung, dass Sie den Termin machten weil etwas Schlimmes passiert ist. Aber Sie haben die Zügel ja wieder gut im Griff!"
Na ja, Ängste habe ich noch. Zweifel. Mitunter ein Unbehagen, wenn ich unter Menschen bin. Aber das haben ja alle anderen auch. Und ich habe in meiner Therapie einen Haufen Mechanismen gelernt, Rüstzeug mitbekommen. Ich habe jetzt eine sehr weise, feine Stimme im Ohr und eine dazugehörende Lady vor Augen, in den Momenten, wo das Unbehagen nach mir greift. Und oft genug rutscht das Unbehagen dann an mir ab.
"Und ich würde mich sehr freuen, mal wieder von Ihnen zu hören. Einfach so, wie es ihnen geht, was Sie machen. Melden Sie sich doch mal!"
Zwei Jahre. Arbeitsunfähigkeit, Reha, Einzeltherapie, Gruppentherapie. Ein langes Kapitel. Das ich jetzt mal vorsichtig schließe. Ich kann nur jedem Angstpatientem empfehlen, diesen Schritt nicht erst mit Mite 30 zu tun.
Dafür ist das Leben zu kurz.
Dafür ist das Leben zu schön.
Und ich fühl mich auch nicht zu alt
Und ich lauf
Ich pass gut auf mich auf, ich pass gut auf mich auf...
(Die Dame in Blau und Gelb ist die amerikanische Nachbarin.)
Therapiestunde. Nicht irgend eine Pille. Und gestern war es dann soweit. Ich dachte, das passt ganz gut jetzt, mit dem neuen Job, der mich in alte und neue Schwierigkeiten bringt. Dem Druck und Stress, dem ich mich aussetze und der nach wie vor Symptome produziert. Und gemeinsam stellten wir fest, dass seit meinem letzten Besuch neun Monate vergangen sind. In denen habe ich sie allerdings oft im Ohr gehabt, die Fragen, die sie mir stellen würde betreffs der Gefühle, Einschätzungen und Zweifel, die ich habe. Und die die Vorzeichen verändert haben, die vor meinem Blick auf die Welt stehen.
"Das freut mich sehr, Herr Dick, dass jetzt alles so gut läuft. Ich hatte schon die Befürchtung, dass Sie den Termin machten weil etwas Schlimmes passiert ist. Aber Sie haben die Zügel ja wieder gut im Griff!"
Na ja, Ängste habe ich noch. Zweifel. Mitunter ein Unbehagen, wenn ich unter Menschen bin. Aber das haben ja alle anderen auch. Und ich habe in meiner Therapie einen Haufen Mechanismen gelernt, Rüstzeug mitbekommen. Ich habe jetzt eine sehr weise, feine Stimme im Ohr und eine dazugehörende Lady vor Augen, in den Momenten, wo das Unbehagen nach mir greift. Und oft genug rutscht das Unbehagen dann an mir ab.
"Und ich würde mich sehr freuen, mal wieder von Ihnen zu hören. Einfach so, wie es ihnen geht, was Sie machen. Melden Sie sich doch mal!"
Zwei Jahre. Arbeitsunfähigkeit, Reha, Einzeltherapie, Gruppentherapie. Ein langes Kapitel. Das ich jetzt mal vorsichtig schließe. Ich kann nur jedem Angstpatientem empfehlen, diesen Schritt nicht erst mit Mite 30 zu tun.
Dafür ist das Leben zu kurz.
Dafür ist das Leben zu schön.
Und ich fühl mich auch nicht zu alt
Und ich lauf
Ich pass gut auf mich auf, ich pass gut auf mich auf...
(Die Dame in Blau und Gelb ist die amerikanische Nachbarin.)
glamourdick - 4. Mai, 07:47


und nachher sehen wir uns bei rufus. und ich komm mit der ubahn!