ADVENTSSSONNTAG, NOCH HELL DRAUSSEN...
... und läuft einfach ein bisschen durch die Kälte, das tut ja mal ganz gut und erfrischt, und freut sich an der Shuffle-Funktion des Ipods und denkt an NICHTS schlechtes, außer - jetzt einen blöden Hollywood-Blockbuster und Tüte Chips, wegen der Mineralien, da singt Ingrid Caven "American Bar" ("Eines Tages, da werden wir uns wiedersehn...") und da steht er vor einem. Der, den man ganz. gezielt. nicht. mehr. sehen. wollte. Den man vermieden hat, weil sonst alles ziemlich schmerzhaft hätte verlaufen können. Der einfach nicht ging, weil zu schön, zu jung, zu bezogen und überhaupt, weil man da ganz anders drauf war und nicht bei sich selbst angekommen und wo soll das alles hinführen. Dem man EINE Nacht seines Lebens eingeräumt. Und jetzt ist es Tag und das Licht hat ihm nichts an. Wie auch schon bei jenem Sonnenaufgang vor ein paar Monaten. Es steht ihm gut. Selbst die schlimme Neonbeleuchtung ist zärtlich zu ihm. Und man zieht den Hut tief in die Stirn = wenn er mich nicht sieht, war ich gar nicht hier, und denkt "Scheiße, jetzt muss ich mir ne neue Videothek suchen."
glamourdick - 4. Dez, 14:50


no, why should you leave? you were there before him. he should get out. you're the concierge chez ta videotheque...!