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    <title>GlamourDick</title>
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    <dc:publisher>glamourdick</dc:publisher>
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    <title>GlamourDick</title>
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    <title>WAINWRONG</title>
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    <description>First of all: Ich liebe ihn immer noch. Ich gehöre ja auch nicht zu der Sorte Mensch, die sich beispielsweise die Rudebox nicht gekauft hätte nur, weil die Intensive Care so Scheiße war. Und ich kann nicht bei Rufus plötzlich ungnädiger werden als bei Robbie. &lt;br /&gt;
Aber das heutige Konzert im Admiralspalast-Studio hat alle meine schlimmsten Befürchtungen erfüllt. Zunächst mal: Solo. Keine Band. Das heißt, auf 70 % des Gesamtaterials verzichten, denn das geht nur mit Band oder fettem Orchester. Leider mag ich von den übrigen 30% 75 % nicht so doll. Danny Boy eröffnet den Abend und ich hasse dieses Lied. Es ist exemplarisch langweilig für die ganze erste CD. Dann stehe ich auch noch neben zwei Hetenpärchen, die sich über Ürrland (das sagen sie wirklich - &quot;ÜRRRRRland&quot; hier &quot;ÜRRRland&quot; da) austauschen. Einer der Kerle steigt mir ständig auf die Füße. Als ich auf dem Boden saß hatte ich seinen Arsch im Gesicht und ich bin wählerisch mit Ärschen im Gesicht. Ich musste schließlich aufstehen. Aber nicht nur die beiden Pärchen nerven - der gesamte Saal ist Scheiße. Das Admiralspalast-Studio ist unerträglich heiß, was zu ständiger Publikumsfluktuation führt. Es ist ein erschöpfendes, erschöpftes, unruhiges Rein Raus Rein Raus. Alle fächeln mit irgendwas. Rufus moderiert lieb und lustig und reiht ein unspekatkuläres Lied ans nächste. Ich werde nicht unruhg, weil ich es schon bin. Zwei schwule Glatzen knutschen fortwährend ohne jede Ästhetik, übel; wenn ihre Schädel sich begegnen sehen wir die Bühne nicht mehr, aber noch übler wird´s als eine der Glatzen einen Ausdruckstanz beginnt, ich glaube es war zu Going to a town. Piratin und ich haben erstmal genug und gehen eine rauchen. Also ich, aber Piratin ist auch nicht glücklich mit dem Konzert. Dann sitzen wir im Hof, der Wind bläst uns durch die Baumwolle und das Leinen und der einzige interessante Typ, der noch dazu ein kesses Hütchen trägt, tut es uns gleich. Raucht und ist etwas genervt. Und der sah auch auf den ersten Blick wie ein großer Fan aus. &lt;br /&gt;
Als wir wieder ins Studio zurückfließen hat Rufus Verstärkung auf der Bühne. Wenn ich nicht üüürrrre sind es die Streicher, die wir vor einem Jahr im Cookies gesehen haben. Die machen das alles fein. Aber der Spirit des Abends verharrt irgendwo weiter vorne, bis zu mir dringt er nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versteh das schon - es ist wirtschaftlicher, allein zu touren, ohne Band, aber dann muss man sich die richtigen Räume wählen. Kammern für Kammermusik. Theater für theatralen Pop. Opernhäuser für Popera. Aber nicht so eine schäbige Mehrzweckhalle wie das Studio des misgemanageten Admiralpalasts. (Das Konzert wird seit Tagen als ausverkauft beschrieben, aber an der Abendkasse gibt es noch Kaufkarten. Es hätten auch noch gut zweihundert Leute mehr reingepasst, es wäre noch etwas glitschiger geworden, aber - der Künstler singt doch sicherlich auf Beteiligung, da wäre es doch schön wenn man sein zahlungswilliges Publikum zu ihm ließe.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rufus zieht sein Jackett aus, darunter ein unspektakuläres weißes T-Shirt mit Namenszug.&lt;br /&gt;
Piratin: &quot;Ich dachte auf den ersten Blick, da steht &quot;Glam&quot; drauf.&quot;&lt;br /&gt;
War aber nur Obama.&lt;br /&gt;
Piratin: &quot;Das wäre dann so, wie Madonna, als sie &quot;Britney&quot; auf dem Shirt stehen hatte.&quot;&lt;br /&gt;
Except that makes me --- Britney??&lt;br /&gt;
Das darf nur Britt. Weil ich weiß wie´s gemeint ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Again: Rufus, I still love you. And I´m willing to pay double the ticket price if I can see you again with a band. Or solo, but in a close cozy place where people don´t melt and leave ugly fat stains on the floor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder im Hof, es ist mittlerweile dunkel, sitzen die Piratin und ich auf Kunstrasen, von oben klingt Cigarettes and Chocolate Milk zu uns, die Friedrichstraßen-S-Bahn kreischt und ich bereue es kein klitzekleines bisschen, nicht oben in der Lagerhalle zu stehen und meinem Lieblingssänger bei seinem Vortrag zuzuschauen. Da stimmt doch was nicht, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Again: Rufus, I still love you. Next time Volksbühne again? Pleeeaaaase!</description>
    <dc:creator>glamourdick</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://glamourdick.twoday.net/topics/Glam+gruebelt&quot;&gt;Glam gruebelt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 glamourdick</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-03T20:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://glamourdick.twoday.net/stories/5035896/">
    <title>CHILD 44</title>
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    <description>Wenn man erwartet, dass der Roman &quot;Child 44&quot; die Geschichte des Serienmörders Andrei Chikatilos erzählt, dann ist man durch Rezensionen vorab falsch informiert. Der Roman fiktionalisiert die Geschichte, verlegt sie 40 Jahre vor in die Stalinistische Sovjetunion und macht sie zwar zum roten Faden der Erzählung, das aber gibt keinen Hinweis darauf, wie packend und eindrucksvoll das Leben eines eigentlich linientreuen Agenten in einer Diktatur dargestellt wird. Die Beschreibung des alltäglichen Lebens und der unvorstellbaren Lebenslügen in der Biografie des ermittelnden Beamten Leo Stepanovich Demidov ist so beeindruckend nachvollziehbar, dass ein plastisches Bild entsteht, wie das Leben in einem vermeintlichen Bürgerstaat sich angefühlt haben muss. Denunziation, Intrige, Brutalität. Eine Gesellschaft, die von Angst geprägt ist, in der sich Familienmitglieder und Freunde der Staatsfeindlichkeit bezichtigen, um sich selbst in eine vage Sicherheit zu bringen. &lt;br /&gt;
Eigentlich mit der Verfolgung eines vermeitlichen Dissidenten beauftragt, wird Leo Stepanovich abkommandiert, einen Kollegen des MGB vom Unfalltod seines 4jährigen Sohnes in Kenntnis zu setzen. Wertvolle Zeit in seinen viel wichtiger erscheinenden Ermittlungen verlierend kommt er diesem Auftrag nach. Die Familie des toten Jungen ist überzeugt, er sei ermordet worden. Man habe ihn nackt gefunden, grausam verstümmelt. Doch in der Sovjetunion gibt es keinen Mord - besser: keine Mörder. Dass ein Sovjetbürger einen anderern tötet, noch dazu ein Kind, das passt nicht in die Doktrin. Morde werden nur von Dissidenten begangen, von eingeschleusten Westagenten und von Menschen, die keinen Platz haben in der stalinistischen Gesellschaft.&lt;br /&gt;
In einem Machtkampf wird Leo in seinem Amt entthront. Sein Gegner zwingt ihn, die eigene Ehefrau zu denunzieren. Statt im Gulag endet das Ehepaar in einem Provinznest, in dem Leo als Polizist niedrigsten Ranges eingesetzt wird. Dort wird eine Kinderleiche gefunden, die die gleichen Verstümmelungen aufweist wie das Kind seines ehemaligen Kollegen. Leo beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln und findet Hinweis auf mehr als 50 ähnliche Fälle - sämtlich &quot;aufgeklärt&quot;, da die Statistik eine Aufklärung erfordert und ausreichend Kandidaten vorhanden sind, denen man einen Schuldspruch gönnt: Geisteskranke, Systemgegener, Schwule. Es hilft nicht, dass seine Gegner nach wie vor weiter an seiner Degradierung arbeiten, dass seine eigene Frau ihm gesteht, ihn nur deshalb geheiratet zu haben, weil sie fürchtete, im Gulag zu enden, wenn sie seinem Heiratsantrag abweisen würde. Was mit einem tiefen Sturz in der Hierarchie beginnt, von einer Odysse gefolgt wird, gipfelt in eine atemberaubend geschilderte Flucht und Verfolgung: Leo und Raisa jagen den Mörder, der MGB die beiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Finale wartet mit einem Effekt auf, den der Autor sich hätte verkneifen können. Die Realität ist eindrucksvoll genug, als dass man auf derlei Pointen angewiesen wäre. Bei so einem Konstrukt erscheint es sogar fast fragwürdig, einen wahren Kriminalfall zu bemühen. Was das angeht, ist der Film &quot;Citizen X&quot;, der ebenfalls auf diesem Fall beruht, realitätsnaher und nicht minder beeindruckend. Dennoch - &quot;Child 44&quot; von Tom Rob Smith ist ein spannender, bewegender Roman. Die Filmrechte hat sich Ridley Scott gesichert. Ich finde - Ewan MacGregor und Nicole K. könnte man mal wieder teamen.</description>
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    <title>OLD HOLLYWOOD IS OVER oder WHAT NOW MY LOVE</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;DSC00303&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/glamourdick/images/DSC00303.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edit: 3Sitzer geordert. Pleite, aber schaukeln!</description>
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    <title>RESTEBLASEN</title>
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    <description>Wenn die Kommunikation, die auf den Blauen Seiten begann, sich dann ins Physische verlagerte, alle anderern telekommunikativen Wege beinhaltete, dann wieder auf die Blauen Seiten zurück verlagert, dann ist das meist ein untrügerisches Zeichen abflauenden Interesses oder wachsender Kennenlern-Panik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren auffallend, (wie so oft erst im Rückblick): Dass dem Wunsch, den GlamourDick zu sehen, meist erst in den späten Abend- bzw frühen Morgenstunden Ausdruck verliehen wurde. Die Kommunikation in Sonnenlichtzeiten war weniger forsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merke: Das Wort &quot;Date&quot; nie vor dem dritten selbigen aussprechen. Und nein, von &quot;Heirat&quot; sang es nie in meinem Blick. Mein Wunsch war lediglich, ein wenig zu evaluieren.</description>
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  <item rdf:about="http://glamourdick.twoday.net/stories/5030890/">
    <title>BEING BORING</title>
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    <description>Ich hatte es auf die EM geschoben, das erneute Erlahmen der Bloggeria. Andere geben Twitter die Schuld, denn tatsächlich gab es mal eine Zeit, in der man manche Blogs täglich ein Dutzend Mal bereiste, weil dort so viel geschah. Das scheint sich verlagert zu haben auf die SMS-Kundgebungen, in denen man der Welt berichten kann, welcher Furz einem gerade quer sitzt. Es gab sogar mal eine Zeit in der ich aus Blogs nicht nur Unterhaltung sondern auch Information bezog, bestenfalls auf hohem schriftstellerischen Niveau. Mittlerweile sind das fast ausschließlich englischsprachige Blogs und deren Kommentatoren gefallen mir nicht - zu der Community möchte ich nicht zählen. &lt;br /&gt;
Also erst war das Blogding ganz groß, dann, wellenmäßig nahm das Interesse (und die Interaktion) ab, und wo wir jetzt sind - ich weiß es nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich merke, dass ich unlustig werde, im gleichen Maße wie früher etwas preiszugeben - mitzuteilen. Aber andererseits, wenn alle so dächten, dann würde es ja noch langweiliger, zäher, deutscher werden. Das wollen wir ja auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/3v1anN4Cf1s&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/3v1anN4Cf1s&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
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    <dc:date>2008-07-01T07:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://glamourdick.twoday.net/stories/5028680/">
    <title>SLGHTLY MYSTERIOUS BRUISES</title>
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    <description>Schon mal jemandem begegnet, der exakt die gleiche Narbe an der selben Stelle hat? Und nicht einmal im übertragenen Sinn?</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://glamourdick.twoday.net/topics/Dann+sind+sie+Helden&quot;&gt;Dann sind sie Helden&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-06-30T09:34:00Z</dc:date>
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    <title>SOMETHING TO LOOK FORWARD TO</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;rufusAP&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/glamourdick/images/rufusAP.jpg&quot; /&gt;</description>
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    <dc:date>2008-06-30T07:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://glamourdick.twoday.net/stories/5027887/">
    <title>AND I KNOW I HAVE SHOWN THAT I STAND AT THE GATES ALONE</title>
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    <description>Dann wieder so Tage, wo man besser die Fresse gehalten hätte, weil es alles falsch ankommt. Vorsorglich sagt man ab, was an social events geplant war. Als ob es einen nicht auch auf der eigenen Terrasse erwischen könnte. Ja, das Leben ist wunderbar, wenn es wunderbar ist, aber es ist Scheiße, wenn man sich nicht verständlich machen kann. Blutige Scheiße. Es gibt Plätze, an die einem niemand folgen kann. Und braucht. Aber man kann nicht sagen &quot;In meinem Atlas gibt es kein Paris.&quot;. Oder Jozefow. Oder Hjerndrup. Weil ich ja weiß, wo ich gerade bin. Es gibt Jozefow und Paris und Hjerndrup. Könnse mir glauben. Und dann noch ganz andere Plätze.</description>
    <dc:creator>glamourdick</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://glamourdick.twoday.net/topics/Glam+gruebelt&quot;&gt;Glam gruebelt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 glamourdick</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-29T21:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://glamourdick.twoday.net/stories/5022870/">
    <title>YELLOW BELLIED ALLIGATOR oder PULL THE PLUG</title>
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    <description>Wenn mir ein Freund oder eine Freundin erzählt hätte, dass der Typ, mit dem er/sie sich trifft, am gleichen Tag noch ein anderes Date hatte, dann hätte ich natürlich empathisch geurteilt &quot;was für ein Schwein!&quot;. Double-Dating Pfui Spucke! Spätestens seit &quot;Sex and the City&quot; weiß man ja aber, dass man keine Chance ungenutzt lassen sollte, dass man mit einem Date ja noch keinen festen Partner hat und die Phase der Evaluierung noch eine Weile anhält. Ich meine, wenn Charlotte York das macht - who am I? Also wachte ich auf, blies meinem überraschenden Übernachtungsgast einen, trank mit ihm Tee auf dem Balkon, freute mich an seinem Lachen - den schlohweißen Nichtraucherzähnen, und traf später am Tag, nachdem ich das Sperma aus den Haaren gewaschen hatte, mein eigentliches Donnerstagsdate. Da wo Investoren demnächst Bürohäuser zu bauen planen saßen wir auf einem Fleck Grün, der von einer Elektroparty noch recht zugemüllt war, was seine Idylle beeinträchtige (auch der Lärm der vorbeifahrenden Bahnen kratzte ein wenig an der Romantik) und sahen den vorbeifahrenden Schiffen zu. Wir gaben uns trockene Abrisse unserer respektiven Biografien. Dann erfuhr ich mehr über Media-Spree, als ich in all den Artikeln, die ich nicht gelesen hatte, hätte erfahren können. Manchmal, wenn ich etwas sagte, fiel mir mein Gegenüber ins Wort. Meine Taktik ist in solchen Fällen, meinen Gesprächsbeitrag zu Ende zu führen und dabei immer leiser zu werden, nicht lauter. In der Regel merkt das Gegenüber dann, was er tut. Nicht gestern. Eine Kollegin, die sonst ganz nett ist, fällt einem auch immer ins Wort. Ein Ex-Freund tat das auch sehr gerne und oft. Bei mir führt das zu kommunikativer Schismogenese. Also, das passiert zweimal und ich entferne mich innerlich, dreimal und ich beende das Gespräch.*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lag es an der Polle, die meine Nasenschleimhäute austrocknet. Vielleicht am Schlafmangel, weil das eher ein erotisches Doppel-Liege-Yoga gewesen war, als gesunder Schlaf. Vielleicht an der Atmosphäre. Ich bekam Kopfschmerzen. Nicht so komm-Alien-friss-meinGehirn-damit-es-mir-nicht-mehr-weh-tun-kann-Kopfschmerzen. Eher so fiepende Kopfschmerzen. Wie Welpen. Dann lass ich auf der Spreemauer schräg gegenüber den Rat &quot;Pull the Plug&quot;. Kaum dass ich im Auto saß, waren die Kopfschmerzen jedenfalls verschwunden. Dann fuhr ich heim und spülte Gläser und lächelte das Prilwasser an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ich habe diesem Gesprächsphänomen sogar mal ein Lied gewidmet, die amerikanische Nachbarin hat´s gesungen, es hieß &quot;Let me speak my mind&quot;. Das &lt;strike&gt;geh ich jetzt mal suchen versehe ich jetzt mal mit random photos  lade ich gerade mal bei youtube hoch&lt;/strike&gt; können Sie sich hier anhören und gleichzeitig noch ein paar Bilder aus meinem Fotoalbum betrachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/EBf7r33uNnI&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/EBf7r33uNnI&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
    <dc:creator>glamourdick</dc:creator>
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    <dc:date>2008-06-27T07:05:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://glamourdick.twoday.net/stories/5020926/">
    <title>THURSDAY</title>
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    <description>Jetzt fühlt es sich gerade an wie Schule schwänzen, denn eigentlich müsste ich ja arbeiten. Aber unlängst wünschte ich mir noch, neben einem Mann aufzuwachen, neben dem ich eingeschlafen bin. Und das Aufwachen dauerte heute halt etwas länger. Schön war´s.</description>
    <dc:creator>glamourdick</dc:creator>
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    <dc:date>2008-06-26T10:39:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://glamourdick.twoday.net/stories/5017769/">
    <title>IT´S ALL ABOUT GLAM</title>
    <link>http://glamourdick.twoday.net/stories/5017769/</link>
    <description>&quot;Weißt Du wie Du aussiehst?&quot;&lt;br /&gt;
Oh mein Gott. Grenzüberschreitung. Ich bin ungeschminkt, es ist vormittag, ich habe eine OP hinter mir. Der knuffige türkische Zigarettenverkäufer legt unaufgefordert meine Zigaretten auf den Verkaufstresen. Wie ich aussehe? Wie Kurt Cobain nachher??&lt;br /&gt;
&quot;Dein Style und so?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Äh - nö?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Der &quot;Fluch der Karibik&quot;-Film, dieser Käptn.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Jack?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ja Mann, Jack Sparrow!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Danke. Damit kann ich in den Tag starten.&quot; (Er hat &quot;Du&quot; gesagt. Er hat &quot;Du&quot; gesagt! Er meinte NICHT Keith Richards. Er meinte NICHT Keith Richards.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lernen: mit dem Kajal verhält es sich wie mit dem Blondsein. Es ist keine Frage der Haarfarbe, bzw ob man ihn gerade trägt. Einmal Kurt-Jack, immer Kurt-Jack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Desweiteren. Habe ich mir vorgenommen. Es auszusprechen. Und es mit Stolz zu tragen. Ja, ich bin seit drei Wochen 40. Four Oh! &lt;br /&gt;
&quot;Wie fühlt man sich denn da so?&quot; wollte die Porno-Queen von mir wissen, die nächstes Jahr an der Reihe ist.&lt;br /&gt;
&quot;Schrecklich. Ganz ganz schrecklich.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Na - solang man 15 Jahre jünger aussieht...&quot;&lt;br /&gt;
Das war vielleicht das schönste Geburtstagsgeschenk. Neben dem Polarfuchskragen. Und dem Kajak. Und den Gästen. Und und und. &lt;br /&gt;
Ich werde zu den 40er gehören, bei denen es stimmt. 40 is the new 20. Ich werde mir nicht von einer Zahl aufoktroyieren lassen, wie ich mich zu benehmen habe und was ich mir anziehen darf. Next film on my viewing list: &quot;All about Eve&quot;. Und &quot;Sex and the City&quot; habe ich auch immer noch nicht gesehen.</description>
    <dc:creator>glamourdick</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://glamourdick.twoday.net/topics/Lessons+in+Glam&quot;&gt;Lessons in Glam&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-06-25T08:57:00Z</dc:date>
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    <title>A GLAM EVENING WITH JULIA, RUPERT, BRAD AND ONE HOT DOG</title>
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    <description>Ich verstehe nicht, dass &quot;My best Friend´s Wedding&quot; immer als Komödie beschrieben wird. Ich muss jedenfalls immer weinen, wenn ich ihn sehe. Mir tut Julia die ganze Zeit Leid, so in einem empathischen Sinn. Ich fühle mit. Wie sie sich anstrengt, ein liebenswerter Mensch zu werden, und dabei über Leichen geht. Und überhaupt - Julia. Sie ist echt. Bei ihr wirkt kein Gefühl gespielt. Als der Film erschien hieß es, Cameron Diaz spiele Julia an die Wand. Völliger Quatsch. Cameron macht ihren Job als Komödiantin ganz wunderbar, aber Julia ist die Schauspielerin. Der Star. Man muss sich nur die &quot;I say a little Prayer&quot;-Szene anschauen, in der sie fast ausschließlich reagiert und in der man in ihrem Gesicht ALLES lesen kan. In der Catfight-Szene im Stadium ist Cameron ihr fast ebenbürtig, aber wer, glauben Sie hat größere Chancen (noch einmal) einen Oscar zu bekommen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Ich war überrascht, wie gut der Film 11 Jahre nach Erscheinen noch funktioniert. Mal abgesehen von den schokoladentafelgroßen Handies, mit denen telefoniert wird, der Tatsache, dass JulIa Roberts raucht - und zwar INDOORS -  und von Cameron Diaz´ Haaren, die gingen damals nicht und die sind auch heute noch scheußlich anzusehen. Und weil ich gerade so in Julia-Laune war, und wie das eigentlich immer ist, wenn ich einen Film mit ihr gesehen habe, schaute ich mir gleich noch einen zweiten an. &quot;The Mexican&quot; geht heute noch besser als damals, und zeigt neben sweeet Julia auch noch Brad Pitt in einer seiner charmantesten Rollen. Er funkelt. Eigentlich schade, dass der Großteil der Rollen, die er danach gespielt hat, furztrocken war. Ich werde nur immer sauer, wenn das mit ihrem Entführer passiert, was der Drehbuchautor sich so ausgedacht hatte. Aber dann kann man ja einfach kurz vorher ausschalten. Noch etwas - in letzter Zeit fallen mir immer herausragend besetzte Hunde auf. In dem schrecklichen &quot;Illuminated&quot;-Film zuletzt und dann eben wieder gestern im &quot;Mexican&quot;. Watch &quot;The Mexican&quot;, nicht zuletzt wegen einer Oscar-performance by a dog in a supporting role. Kein Klassiker, aber ein kleiner Edelstein, natürlich vor allem wegen der wagemutigen Paarung der beiden größten romantischen Helden ihrer Zeit.*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* Wobei mir auffällt, dass Angelina, auch wenn ich sie mag, mich kalt lässt. Glamour ohne Seele. Brangelina mögen sparkeln, aber nicht im Film sondern in der Yellow Press.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachtrag: DAS muss man Cameron allerdings lassen. Dazzling vocal style.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://glamourdick.twoday.net/topics/Dann+sind+sie+Helden&quot;&gt;Dann sind sie Helden&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>THURSDAY IS MY FAVOURITE DAY</title>
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    <description>Ein Trip in eine ganz andere Welt. Donnerstag. Wenn das Date so wird, wie sich das virtuelle Kennenlernen gestaltet, dann könnte es lustig werden. &lt;br /&gt;
&quot;Ich hatte Dein Profil schon ein paar Mal angeklickt, aber dann dachte ich jedesmal - der ist viel zu cute für mich und hab mich nicht getraut, Dir ne Message zu schicken.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Das ging mir mit Dir genau so.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;DSC00298&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/glamourdick/images/DSC00298.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wieder ist da die Fallhöhe vom Virtuellen ins Reale. Was mit Buchstabentasten sexy und romantisch und witzig beginnt, muss ohne Tastatur nicht notwenigerweise einen eben solchen Verlauf nehmen. Thursday will tell.</description>
    <dc:creator>glamourdick</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://glamourdick.twoday.net/topics/Glam+gruebelt&quot;&gt;Glam gruebelt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-06-24T06:58:00Z</dc:date>
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    <title>OHNE ANKER</title>
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    <description>Sitze so auf dem See und die Schwanenfamilie zieht in 10cm Abstand rechts am Boot vorbei. Überlege, was sich in den letzten drei Jahren geändert hat, außer dass ich weniger verdiene und mehr wiege. Liste und liste und liste und mir fällt immer noch was ein. Und frage mich immer noch, wie das klappen konnte. Dass aus einer panischen Angst vor Menschen nicht nur eine Neugier geworden ist, sondern eine positive Schwingung, die wie eine Aura um mich ist. Neugieriges Ektoplasma. Diese Aura reagiert auf Herz und Seele. Für Brainies nicht nachvollziehbar, auf die wirkt sie Stacheldraht. Vielleicht kann ich auch irgendwann befriedigend mit Brainies kommunizieren, aber das interessiert mich im Moment nicht, dass ist kein skill, den ich beherrschen muss. Denn mit der Betrachtung der Welt durchs Herz (oder die sanierte Seele) werden Farben sichtbar, Töne hörbar. Die Angst ist verkümmert, runter reduziert auf ein kleines Tier, das in allen wohnt, das wir auch brauchen, bei echter Gefahr. Man kann sie füttern, dass sie wieder groß und stark wird, aber warum sollte man? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um Verständnis. Nicht erklären müssen. Seit irgend einem Moment, den ich nicht festmachen kann, bin ich ein Magnet für Menschen, die mir gut tun. Und das hat zur Folge, dass ich gerne unterwegs bin, gerne Menschen um mich habe, gerne neue Menschen kennen lerne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Oh - wo ist eigentlich der Anker?&quot; fragt die Bee und ruckzuck treiben wir ab. Und werden an Land gespült direkt vor E., mit der ich zur Schule gegangen bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;So nackt haben wir uns aber noch nie gesehen!&quot; sag ich zu E. Und uns beiden fällt ein, wie wir mit 20 waren und wir sind froh, dass wir jetzt anders sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, Lucky-Babe, ja, wir haben gestern leider den Anker verloren. Ich tippe auf den Wels. Aber ich kauf Dir einen neuen. Dass der MeckPommsche jetzt die letzte Ruhe gefunden hat, das passt auch irgendwie.</description>
    <dc:creator>glamourdick</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://glamourdick.twoday.net/topics/Glam+gruebelt&quot;&gt;Glam gruebelt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-06-23T06:45:00Z</dc:date>
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    <title>GLAM LAKE</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;DSC00296&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/glamourdick/images/DSC00296.jpg&quot; /&gt;</description>
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    <dc:date>2008-06-22T17:26:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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