Mittwoch, 13. Februar 2013

PÜNKTLICH ZUM PAPST oder HIERBEI KRISCH ICH

...erscheint dieser Tage Teil 2 von dem hier. Teil 1 hatte ich mir mal für´s Wartezimmer gekauft und war ziemlich hingerissen vom Tempo. Ziemlich reißerisch, aber ein großartiges Lesevergnügen, und vor allem gerade so aktuell. Und wenn der nächste Papst sich Petrus II nennt, könnwa alle kreischen!

Dienstag, 12. Februar 2013

SÜDBLOCK RECAP

Die Vertreter sind zurück und haben verlautbart, der Handel habe das ODP-Cover abgeschmettert. Jetzt hat die Grafik sich nochmal drangesetzt, aber es ist ein bisschen B-Movie. (Then again - wann schau ich schon mal A-Movies...) Hab´s leider gerade nur als PDF, sobald jpg leg ich´s mal vor.

Gestern Parkplatz direkt vorm Südblock. Am Einlass "leider ausverkauft". Aber die freundliche Dame, die mich siezte, so dass ich mich altersgerecht fühlen sollte, hat mich trotzdem noch reingelassen und die Lesung war bereits in vollem Gange. Herr Herrmann brillierte schon und im Publikum waren lauter Menschen, die ich für Studenten hielt. Es können aber auch Betreiber lustiger kleiner Um-die-Ecke-Cafés in Kreuzkoelln gewesen sein. Ein Mädchen bestellte jedenfalls heiße Zitrone und Malzbier. Wenn sie Hühnerbrühe gehabt hätte, wäre die Wahl wohl auf sie gefallen. Abwechselnd lasen junge Männer über Liebe und Leben und das war meist lustig. Neben André Herrmann und dem preisgekrönt rappenden TTZ stach noch ein junger Fast-Hipster heraus, der sich über Hipster mokierte. Und der Schwarzhaarige, der sich als Marky Mark einem Mädchen vorstellte, das sich als Christina Aguilera bekannt machte, wobei er Aguilera immer ganz lustig ein bisschen falsch aussprach. Es war so, dass die Jugend, also junge Erwachsene, die allein oder in übersichtlichen Horden leben und es genießen, dass Mutti nicht hinter ihnen steht und sie zum Zimmer-aufräumen ermahnt, die also das wilde Leben in vollen Um-die-Ecke-Cafés genießen, sich ein wenig über sich selbst lustig machen. Ich sinnierte über ihren Schreib- und Uni-Alltag und sah sie vor mir, wie sie in ihren WG-Zimmern sitzen und schreiben, während sich Geschirr, Besteck und Sterni-Flaschen auf dem Fußboden stapeln, wobei die Flaschen sich nicht stapeln, sondern anarchisch liegen und mitunter rollen wie frisch Erschossene an einem Hügel mit günstigem Gefälle.
Wenn ich direkt aus dem Büro zu einer Abendveranstaltung gehe, dann vergesse ich in der Regel, zu essen. So auch gestern. Der Hunger siegte schließlich und so kann ich nicht über der Lesung zweiten Teil schreiben, weil ich in den Spätzle-Express musste. Aber was ich gesehen und gehört habe, hat mich sehr amüsiert und nächstes Mal bin ich pünktlicher und angele mir einen der begehrten Sitzplätze!

Montag, 11. Februar 2013

SÜDBLOCK, HEUTE!

Am Samstag war Freundin Montgomery aus Bel Air eingeflogen, und weil wir uns nicht entscheiden konnten ob BAFTA, oder Grammys oder schlicht Berlinale blieben wir daheim und infizierten uns mit zeitgenössischer Fernsehunterhaltung und Diskussionen über den Bedarf und Zweck von Splatter-Sequenzen in Splatter-Movies. Wir kamen überein, dass ein Splatter-Movie mit ohne oder nur wenig Splatter kaum oder nur wenig Sinn macht. Wegen meiner seltsamen Schlaf- bzw Wachmuster (zwischen 3 und 6 putzmunter drei Näche in Folge) verbrachte ich den Sonntag im Liegen, während Montgomery vermutlich mit George Clooney soupierte. Mein Date mit Eddie Redmayne hatte ich wegen meiner Unpässlichkeit absagen müssen, so musste er den Tag wohl doch nur mit Amanda Seyfried oder Anne Hathaway rumkriegen. Auch Hugh Jackmann, den ich für den Nachmittag anvisiert hatte, musste zusehen, wie er ohne mich klarkommt. Ich kann mich schließlich nicht um alles kümmern, zumal ich Wentworth Miller im Fernsehen betrachtete und mir Vorfreude auf seinen Film "Stoker" machte. Auch schien mir die dritte Staffel "Kommissarin Lund" spannender als noch ein Abend an der Bar im Ritz Carlton und danach Soho House abzuhängen, der Plebs musste eben mal einen Abend ohne mich auskommen. Und heute wieder keine Berlinale, weil viel besser - mein geschätzter Kollege und darüber hinaus auch noch herausragendere Poetry Slammer, Herr André Herrmann bestreitet heute einen seiner legendären Auftritte, und zwar im Südblock am Kotti. Nix wie hin!

Samstag, 9. Februar 2013

GLAM HAT DIE RETTENDE IDEE

Spinnennetze inspirieren Architekten und Klebstoffmagnaten. Dass Flugzeugflügel Flügel heißen kommt auch aus der Natur. Und ich möchte jetzt endlich die Fusselentfärbmaschine des menschlichen Bauchnabels wissenschaftlich und wirtschaftlich urbar machen. Ich suche daher wissenschaftliche Mitarbeiter, die mit mir daran arbeiten, dass der Bauchnabel auch andere Farben als grau machen kann. Sobald wir das geschafft haben, werden wir geeignete Bauchnabel (Outies) klonen (Stammzellen?) und ihre DNA manipulieren. Was bei Tomaten klappt, geht auch bei Bauchnabeln. Die so geschaffenen Fleischkappen stülpt man sich dann aufs Haupt und viele Coloristen können dicht machen. Und im Winter wärmen sie! Und man muss nie wieder eine Badekappe kaufen.

Freitag, 8. Februar 2013

GONE oder WAS MACHTE DER MANN DA MIT AMANDA?



Könnse kucken. Klassische Hitchcock-Prämisse: "Keiner glaubt mir!" Die kleine Seyfried spielt das solide. Darüberhinaus ist es einfach ein ästhetisches Vergnügen, ihr in die weit aufgerissenen Augen zu schauen. Production-Design im klassischen 10er blaugraugrün, aber hier effektiv eingesetzt, es ist eine kalte Welt.

Dienstag, 5. Februar 2013

"ME BEFORE YOU" BY JOJO MOYES

Seit längerer Zeit hole ich mir meine Buchempfehlungen immer öfter auf Deadline.com, wo dann eine Meldung erscheint, wenn die Filmrechte des Buches verkauft wurden. Das funktionierte im Falle der Hunger Games-Trilogie, danach bei dem erstklassigen "Rules of Civility" (- im Deutschen "Eine Frage der Höflichkeit" mit dem lahmarschigsten Cover ever. Können Sie trotzdem kaufen.) Und vor ein paar Tagen meldete Deadline, die Filmrechte an "Me before you" seien verkauft. Für die Handlung hat Deadline selten mehr als einen Oneliner, aber dieser fällt meist knackig genug aus, um Interesse zu wecken.

Tags darauf - Amazon hatte Hermes die Zustellung überlassen, nicht der langsamen DHL) packte ich also ein Päckchen aus und das Chicklit-Cover schockierte mich derart in seinen Rosé-Tönen, dass ich das Buch unter ein anderes legte, damit die Kollegen im Büro mich nicht für ein Buchmädchen halten sollten.

Zur Geschichte, Lou, eine 26jährige Kellnerin verliert Job und geht zum Arbeitsamt. Nach Eskapaden in einer Geflügelfabrik und dem Vorschlag, es doch als Pole-Dancerin zu versuchen, nimmt sie das dritte Angebot an. Eine Art Personal Assistant für Will Traynor, einen 36jährigen wohlhabenden querschnittsgelähmten Ex-Businessmann. Dessen üble Laune ob seiner Bewegungsunfähigkeit (früher sehr aktiv, ist er seit einem Autounfall gelähmt) bringt Zweifel auf, ob sie wirklich ein halbes Jahr in diesem Job zubringen möchte. Natürlich kommt alles anders. Die beiden spielen sich ein. Aus einer Nutzgemeinschaft wird eine Freundschaft, die Einfluss hat auf alle anderen sozialen Kontakte der beiden. Bis Lou eines Tages erfährt, aus welchen Grund ihre Stelle befristet ist.

Was sich nach tränenrühriger Chicklit anhört, ist leider so gut geschrieben und konzipiert, dass es schwer fällt, das Buch aus der Hand zu legen. Klar - diese Kombi leicht unsicheres Mädchen aus der Arbeiterschicht und welterfahrener Zyniker ist schon etwas abgenutzt, aber um ins Banale abzudriften sind beide Figuren zu glaubwürdig gezeichnet. Beider Innenleben wird glaubwürdig nachvollziehbar, und in dem Maße, wie sich die Figuren annähern, stürzt man in das Buch hinein - in meinem Falle, ob man will oder nicht. Und ich wollte nicht. Und so kam es, dass Glam sich beim Lesen einer Art Liebesroman ertappte und jede damit verbrachte Minute absolut wonnevoll genoss.

Sonntag, 3. Februar 2013

LOVE LETTER oder BEEEEEENSTOCK!!

Kitty und Strike. Weil die auf mich aufpassen. Eigentlich hatte ich Kittys Party abgesagt, aber das fühlte sich mit einem Mal ganz ganz fürchterlich falsch an und so tuschte ich die Augen und Luckys rotes Mobil wartete schon. Alkohol und Psychopharmaka zusammen ist so ne Sache. Das blöde - momentan mag ich beide. Und muss sehr aufpassen, wann ich in eine Phase rutsche, wo ich mich besser schnellstmöglich ins Bett lege. Und so verabschiedete ich mich auf der Party mehrmals, nur um festzustellen, dass ich doch eigentlich lieber bliebe. Und blieb. Weil ich mich sicher fühlte. Und Strike auf mich aufpasste. Und wenn ich in ein komisches Koma gefallen wär, wär ich in den richtigen Händen gewesen. Happier als auf Miss Komas Party fühle ich mich nur auf meinen eigenen. Nee, stimmt nicht. Gestern war sogar besser als meine Parties. Weil die Koma die perfekte Gastgeberin ist. Nur von ihrem Kräuterquark lass ich erfahrungsgemäß die Finger, der entpuppte sich vor ein paar Jahren mal als mit Hering. Aber das ist auch der einzige Kritikpunkt, dass die Speisen nicht mit Namen versehen sind. Everything else was a blast. Natürlich auch wegen der Anwesenheit meiner liebsten Bog-Ladies.

Wieder daheim musste ich noch unbedingt kurz in "Some like it hot" reinschauen, was Marilyn angeht habe ich aufgehört, meine compulsiveness zu hinterfragen. Vielleicht musste auf die beste Party einfach der beste Film folgen.



Unglaublich, wie der sich gehalten hat. Dann traf ich noch auf den blauen Seiten die Krawallkatze, mit der bald mal ein Date ansteht. Also alles gut! Und Tony Curtis küsst wie Hitler, Allegra, nur, dass Du´s weißt. Dann ging ich schlafen. Hierbei pfiff ich.

Tell me the truth

"It has been said, by someone far wiser than myself, that nobody is boring who is willing to tell the truth about himself. To narrow this down further, someone equally wise said that the things that make us ashamed are also the things that make us interesting." Douglas Coupland, "Eleanor Rigby".

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