Und wenn ich reingehe, um mir was zu trinken zu holen, und das Macbook auf der Terrasse lasse, da bekomme ich immer eine schreckliche Sorge - dass ein Vogel auf die Tastatur scheißt. Aber das könnte ja genau so passieren, während ich auf der Terrasse bin! Sorgen. Blöde Sorgen.
Sex and the City 1980. Emma, Britin, schlägt in New York auf und versucht sich zurecht zu finden und als Hutdesignerin zu etablieren. Doch da kommt ein Mann nach dem anderen dazwischen und sie singt uns eins davon, wie Liebe kommt und Liebe geht, und wie sich das anfühlt. Die Texte von Don Black werten die angekitschte Komposition von Andrew Lloyd Webber auf.
Die beste Fassung der One-Woman-Show ist die mit Bernadette Peters - damals war "Tell me on a Sunday" noch Bestandteil des Musicals "Song and Dance" - in späteren Jahren kappte man gerne den Dance-Teil und beschränkte sich auf die wirklich amüsante Erzählung Emmas. Ein Lied mit dem Titel "Take that look off your face", beaaaaatch - möchte man hinzufügen, das hat Glamour! Die deutsche Fassung von Gitte, hervorragend ins Deutsche übertragen*, ist übrigens auch sehr empfehlenswert ("Bleib noch bis zum Sonntag").
*Abgesehen von:
"Ich glaube du irrst dich,
weil´s hier in der Stadt, noch mehr Autos hat mit Stickers dran.
Und mancher läuft hier in Cordhosen rum,
ausserdem lügt er mich nicht an."
"It has been said, by someone far wiser than myself, that nobody is boring who is willing to tell the truth about himself. To narrow this down further, someone equally wise said that the things that make us ashamed are also the things that make us interesting."
Douglas Coupland, "Eleanor Rigby".