SELBSTDARSTELLUNGSZWEIFEL
"Geplant sind 90 Minuten reine Lesezeit (+20 Minuten Pause). Es können also eine ganze Menge Autoren lesen" - diese Formulierung macht die Vorstellung nicht attraktiver, am Event teilzunehmen. Ich finde 45 Minuten schon lang für eine Lesung. Dann weiß ich ja auch nicht, wer da außer mir lesen wird. Und ob es ausgerechnet die Masse macht? Mit der Firma, die das Projekt betreibt, habe ich auch so meine Probleme (siehe insbes. die Kommentare). Außerdem habe ich schon so viel Text auf dieser Seite produziert, dass ich schier überfordert bin, eine Auswahl zu treffen. Wer sagt eigentlich, dass, wer schön schreiben kann, automatisch auch ein Vortragskünstler ist? Ich bin es nicht. Ich podcaste ja nicht mal.
Und dann die andere Idee. Mit den Sehr Guten etwas gemeinsam zu veranstalten. Mit meinen Darlings. Von zwei Seiten werde ich gerade freundlichst bedrängt, etwas zu unternehmen, aber so sehr wie ich kein Vortragskünstler bin, bin ich auch kein Selbstpromoter, wenn es über das Schreiben hinausgeht. Und voller Zweifel, momentan, was das Bloggen angeht. Früher las ich Blogs statt Zeitung, heute bin ich in 20 Minuten die Blogroll durch. Die meisten schreiben weniger regelmäßig und alles in allem - weniger. Nicht notwendigerweise schlechter, aber nicht genug, mir die Zeit mit dem Liter Tee zu vertreiben. Gestern hab ich sogar Spreeblick gelesen, so weit ist es gekommen! (War übrigens gar icht so nerdig wie früher.)
Zweifelnd einen Event anzukurbeln feels wrong. Ich hab momentan so einiges zu organisieren, da steht eine Abendveranstaltung mit Kollegen nicht ganz oben auf der Liste. Merke ich gerade. Und dass ich mich nicht gerne auf Bühnen befinde, das ist ja mittlerweile auch bekannt. (Das wird sich auch nicht ändern, außer wenn sie mir den Oscar verleihen. Ja. Wo bleiben eigentlich die Preise??)
Und dann natürlich die Frage - wenn hier so viele Leute mitlesen und sich nicht mal trauen zu kommentieren, würden die denn überhaupt den Arsch hochkriegen und eine Lesung eitler schwuler Blogger besuchen?
Und dann die andere Idee. Mit den Sehr Guten etwas gemeinsam zu veranstalten. Mit meinen Darlings. Von zwei Seiten werde ich gerade freundlichst bedrängt, etwas zu unternehmen, aber so sehr wie ich kein Vortragskünstler bin, bin ich auch kein Selbstpromoter, wenn es über das Schreiben hinausgeht. Und voller Zweifel, momentan, was das Bloggen angeht. Früher las ich Blogs statt Zeitung, heute bin ich in 20 Minuten die Blogroll durch. Die meisten schreiben weniger regelmäßig und alles in allem - weniger. Nicht notwendigerweise schlechter, aber nicht genug, mir die Zeit mit dem Liter Tee zu vertreiben. Gestern hab ich sogar Spreeblick gelesen, so weit ist es gekommen! (War übrigens gar icht so nerdig wie früher.)
Zweifelnd einen Event anzukurbeln feels wrong. Ich hab momentan so einiges zu organisieren, da steht eine Abendveranstaltung mit Kollegen nicht ganz oben auf der Liste. Merke ich gerade. Und dass ich mich nicht gerne auf Bühnen befinde, das ist ja mittlerweile auch bekannt. (Das wird sich auch nicht ändern, außer wenn sie mir den Oscar verleihen. Ja. Wo bleiben eigentlich die Preise??)
Und dann natürlich die Frage - wenn hier so viele Leute mitlesen und sich nicht mal trauen zu kommentieren, würden die denn überhaupt den Arsch hochkriegen und eine Lesung eitler schwuler Blogger besuchen?
glamourdick - 12. Mrz, 10:50

